Sydsjælland & Møn

FORT - A Cold War Experience

Das Stevnsfort befand sich in vorderster Frontlinie – der geheime Stützpunkt der Dänischen Streitkräfte und der NATO während des Kalten Krieges. Eine Geschichte, an die Sie sich vielleicht erinnern, die Sie aber nicht kennen! Besuchen Sie das Museum über den Kalten Krieg auf Südseeland.

Foto: Frame & Work

Während 40 Jahren stand man im Stevnsfort bereit, falls der Krieg zwischen Ost und West ausbrechen sollte. Es ist noch gar nicht lange her als das Stevnsfort noch bemannt war, nämlich im Jahr 2000! Das Fort wurde von einem Tag zum nächsten verlassen.

Foto: Mads Tolstrup

Eine dänische Faust im Osten

FORT ist Teil der Institution „Østsjællands Museum“. Es befindet sich mehr oder weniger noch in dem gleichen Zustand, wie es im Jahr 2000 geschlossen wurde. Bei einer geführten Tour können Sie die Gänge und unterirdischen Räume entdecken.

Die 1,7 Kilometer langen Gänge von Stevnsfort wurden in den Kalkstein von Stevns Klint gehauen und so gebaut, dass sie einem Atomkrieg standhalten. Glücklicherweise mussten wir nie herausfinden, ob es tatsächlich funktioniert hätte.

Oberirdisch ist eine – ebenfalls authentische – Einheit des amerikanischen Raketensystems HAWK zu sehen, die von 1984 bis 2000 auf dem Gelände von Stevnforts stationiert war

Testschüsse, die etwas zu nahe kamen

Es gibt eine Geschichte über zwei Panzertürme waren jeweils mit zwei Kanonen ausgerüstet. Diese Kanonen hatten beide eine Reichweite von 33 km, was bedeutete, dass sie den gesamten Öresund abdecken konnten. Dies entsprach etwas der Strecke bis Falsterbo in Schweden, wo der bemannte Leuchtturm Falsterbo Fyr stand. Trotzdem wurde mit Testschüsse versucht, in die Nähe des Leuchtturms zu gelangen. Eines Tages, als der Wind genau richtig wehte und die Kanone auf passender Höhe ausgerichtet war, traf die Kanone derart nah am Leuchtturm, dass die Fenster und Türen aufsprangen und die Besatzung umgeworfen wurde. Zum Glück passierte nichts weiter. Es gab jedoch einen etwas verärgert Telefonanruf aus Schweden, die erfahren wollten, was zum Teufel los war!

Drei interessante Fakten über Die Festung von Stevns

1. Bei der Fertigstellung von Stevnsforts neuem unterirdischem Operationssaal – dem O-Saal – im Januar 1986 wurde er mit modernster Elektronik ausgestattet. Dies beinhaltete auch ein elektronisches Kommunikationsnetz, über das Fotos an die NATO-Mitglieder geschickt werden können! Im Großen und Ganzen war ein Großteil der im Kalten Krieg entwickelten Waffentechnologie der Vorläufer der Technologie, die für uns heute ganz selbstverständlich ist.

2. Obwohl Stevnsfort an Land liegt, war es Teil der Marine, da es dänische Gewässer zu verteidigen hatte. Offiziell ist Stevnsfort auch ein Schiff! Daher benutzten sie in Stevnsfort auch maritime Ausdrücke und trugen blaue Marineuniformen.
Die Raketenbasis HAWK hingegen war Teil der Luftwaffe.

3. Der Feind in Form des Warschauer Pakts wusste sehr wohl Bescheid, dass es Stevnsfort gab. Oft erlitten Schiffe dort einen „Motorschaden“, wenn sie am Fort vorbeifuhren, sodass sie liegenblieben. Von hier aus versuchten sie u.a. den Funkverkehr abzuhören

Erfahren Sie bei einer Führung durch das Stevnsfort, dem Museum über den Kalten Krieg, mehr über diese und viele weiteren Geschichten.

Foto: Mads Tolstrup
Foto: Mads Tolstrup

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